Dienstleistungszentrum Iphofen


Der Hauptzugang zur geschäftlichen Dienstleistung wird aufgeglast, die hofseitige rückspringende Innenecke geschlossen und eine behindertengerechte Erschließung integriert. Die bestehende Sandsteinfassade wird überlasiert, um eine freundlichere, hellere Wirkung zu erzielen.

Die historischen Gewölbekeller die unter dem Abbruchbereich liegen werden teilweise saniert und als Veranstaltungsflächen ebenfalls in das Gebäudeensemble integriert.

Im Anschluss an die alte Schule entstehen ein zweigeschossiger Erweiterungsneubau mit neuer transparenter Tourist- Info  und ein zweigeschossiger Dienstleistungsneubau mit Büro- und  Ladenflächen, sowie einem Café. Entlang der Pfarrgasse ist ein weiterer Neubau für Stadtarchiv und Stadtbibliothek geplant. Zwischen den Neubauten und der Alten Schule und im Vorbereich der Gewölbekeller entstehen neu zu unterkellernde, öffentliche Platzflächen.

Die  Neubauten  bleibt gegenüber dem historischen Umfeld zurückhaltend.

Sie beziehen sich auf das historische Formen,- und Materialrepertoire (Dachform, Höhe, Proportion, Geschossigkeit, Materialität) und nehmen die Proportion der bestehenden Alten Schule auf;  bleiben  jedoch  als zeitgenössisches Bauwerk erkennbar.

Die zurückhaltende Gestaltung der Fassaden lässt Spielraum für interessante Details und Erlebbarkeit der Materialität.

Die Gesamtmaßnahme befindet sich derzeit im Entwurfsstadium. Abgabe HU BAU und Genehmigungsplanung sind für den Herbst 2011 vorgesehen, Baubeginn 2012.

Planung und Ausführung in Arbeitsgemeinschaft mit Böhm + Kuhn Architekten, Iphofen.

Projektdaten

 

Planung

Arbeitsgemeinschaft

böhm + kuhn architekten

Architektur Büro Jäcklein

 

Mitarbeiter

Julia Roth

Stefan Schrauth

 

Planungs- und Bauzeit:

Vorentwurf 2009

Entwurfsplanung 2011

Bauzeit: 2012-2014

 

Modellbau + Modellfotos

Burkard Hauck, Bamberg

 


 

 
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Dienstleistungszentrum Iphofen


Im historischen Ortskern von Iphofen umd im Kontext des einmaligen und stadtbildprägenden Ensembles aus St.Michealskapelle, Stadtpfarrkirche, historischem Rathaus und Torhaus soll ein neues Dienstleistungszentrum mit Verwaltung, Tourist-Info, Bibliothek, Stadtarchiv, Büroflächen und
Gewerbe enstehen. Davon sollen Impulse für die Entwicklung von Iphofen ausgehen. Der Großteil des Gebäudebestandes aus dem 19. und 20.Jhdt. zwischen der Alten Schule und der Pfarrkirche St. Veit werden abgebrochen, mit dem Freistellen der St. Michaelskapelle als ältestem Gebäude der Stadt erfährt der Kirchplatz eine Aufweitung und Belebung. Die Alte Schule – derzeit als Verwaltungs-
gebäude der Stadt und Verwaltungsgemeinschaft Iphofen genutzt- wird unter Berücksichtigung des Denkmalschutzes umgebaut und saniert und weiterhin als Hauptsitz der Verwaltung verwendet. mehr...